LOGIN

Glossar / 

  • NEGOZIO

Handformen

Handformen - Allgemeine Erklärung

 
Die Form der Hand, die Proportion von Fingern und Handfläche zeigen zusammen mit der Welt der Handlinien das Grundtemperament und die Verhaltenstendenz einer Person auf.
 
„Mit den Händen kann man nicht nicht kommunizieren“
 
Wenn die obige Aussage zutrifft, würde dies bedeuten, dass wir über unsere Hände unweigerlich immerzu kommunizieren wer wir wirklich sind und welche Bedürfnisse wir haben, ausser natürlich dann, wenn wir die Hände in den Taschen haben oder wenn wir sie sonst bedeckt halten.
 
Da die Handform in der Regel das Erste ist, das wir an einer Hand erkennen können und dies sogar schon aus einiger Distanz, teilen wir dem geschulten Beobachter schon so viel über uns mit, wie wir dies in Worten beim ersten gemeinsamen Abendessen oder beim ersten Vorstellungsgespräch wohl kaum mitteilen würden.
 
Die Handform macht Aussagen über unsere Grundstruktur, also unsere Art zu sein, zu denken, zu handeln, zu fühlen, zu spüren. Sie zeigt auf eine Art auf wie unsere „Programmierung“ oder Charakterstruktur unseres Grundtemperamentes und demzufolge auch unserer Bedürfnisse und Ängste sind.
Dazu kommen viele weitere, feinere Ebenen der Kommunikation durch die Hand, welche nicht auf den ersten Blick erkennbar sind und sich somit erst bei einer tieferen Betrachtung das Bild einer Person vervollständigt.
 
Beim Betrachten der Handform gelten dieselben Regeln wie bei der chiropsychologischen Handanalyse, nämlich:

  • Es gibt nichts Gutes und nichts Schlechtes in der Hand einer Person. Bei dem was wir erkennen können, handelt es sich vielmehr um Lernfelder die vorhanden sind und um bereits entwickelte Hilfsmittel (Qualitäten), die zur Verfügung stehen um diese Lernfelder bestmöglich zu meistern.
  • Einzelne, isolierte Aussagen machen keinen Sinn, sondern sind in einem Gesamtbild zu betrachten.
  • Es geht um den gesunden Ausgleich: nicht zu wenig – nicht zu viel – gerade richtig!
  • „Lebe deinen Typ“ und „integriere auch vom Gegenteiligen, von der dir nicht zugänglichen Energie in dir“. Das Gegenteil ist jeweils die heilsame Dosis.
  • Es geht darum, die Lernfelder zu erkennen und in das Bewusstsein zu integrieren, denn mit jeder Fähigkeit, die wir uns bewusst aneignen um ein „Problem“ zu lösen verliert das Problem die „Problemhaftigkeit“.
  • Bedenke: erst wenn du in einen Aspekt (eine Eigenschaft – eine Art von dir zu sein) bewusst hinein-und wieder hinausgehen kannst, hast du dieses im Griff. „Alles was du an dir erkennst, hast du im Griff, alles was du nicht erkennst, hat dich im Griff“!
  • Die Lösung unserer grössten Probleme kommt immer von der Seite (unserer Schattenseite, unserem schlummernden Potential), von der wir es am allerwenigsten erwartet hätten.

 
Wenn es um Charakterkunde und Temperamentlehren geht, neigen sowohl klassische Schulen, wie verschiedene psychologische Schulen, zur Vierteilung.
In der Antike war das Modell der vier Elemente Luft, Feuer, Erde und Wasser weit verbreitet und galt als umfassende Darstellung unserer irdischen Wirklichkeit.
 
Ob in spezifischer Literatur oder in Märchen, es werden immer wieder Eigenschaften und Aspekte der vier Elemente gebraucht und beschrieben, wie dies die Jungianerin Marie-Louise von Franz in den Bänden der „Symbolik des Märchens“ aufzeigt.
Für uns sehr treffend sind die Beschreibungen von Hajo Banzhaf in seinem Buch „Die vier Elemente in Astrologie und Tarot“.
Wort, Sinn, Kraft und Tat stehen für Luft, Wasser, Feuer und Erde.
 
Auch in den von C.G. Jung beschriebenen Funktionen unseres Bewusstseins können wir sehr gut die Parallelen zu den vier Elementen erkennen.
 
Spezifische Erklärung
 
Die Handform in der chiropsychologischen Handanalyse
 
Die Handform stellt, wie bereits beschrieben, die Grundstruktur, das Grundverhalten einer Person dar. Sie ist gewissermassen die „Karrosserieform“, wenn man den Vergleich mit einem Fahrzeug heranziehen möchte.
Alles weitere, also „das Innenleben“ einer Person erkennt man, um bei unserem Beispiel zu bleiben - wenn die Tür einmal offen ist, wenn man also die Hand aus der Nähe analysiert.
Mit einem Kennerblick können wir jedoch schon aus einer gewissen Distanz erkennen mit welcher Grundstruktur, mit welchen wichtigen Kernelementen,  oder eben „Karosserie“ ein Mensch unterwegs ist.
 
Interessant mag sicherlich auch sein, dass nicht zwingend beide Hände die gleiche Handform haben müssen. Dann sind, sei dies bei den Lernfeldern, wie auch bei den Hilfsmitteln (Qualitäten) mehrere Eigenschaften (Elemente) vorhanden, die in einem Zusammenspiel, einer Art von Tanz, agieren und interagieren.
Wir unterscheiden bei den Handform Typen von reinen Handformen und von Archetypen.
 
Bei den „reinen Handformen“ sprechen wir von einer Luft-, Feuer-, Erd- oder Wasserhand.
 
Bei den Mischlingen, also den Hybrid-Typen (wenn zwei Elemente vorhanden sind), unterscheiden wir in Archetypen Luft und Feuer, Luft und Erde, Luft und Wasser, respektive je nach Dominanz in die umgekehrten Versionen Feuer und Luft, Erde und Luft, Wasser und Luft. Insgesamt handelt es sich um 12 Archetypen (Kombinationen) nach Richard Gardner.  (mehr siehe Glossar Gemischte Handformen)
 
Es kann aber auch vorkommen, dass in einer Handform mehr als zwei Elemente, also drei oder gar alle vier Elemente vorhanden sind. Die Aussagen, über die Strukturen sind dann natürlich nach wie vor alle vorhanden. Solche Aussagen sind noch zusätzlich abgerundet, da nicht ein Element alleine oder ein Archetyp bestehend aus zwei Elementen beschrieben werden. Sie sind eher als dominante erste Aussage zu werten, die in ein grösseres ganzes Bild der Hand zu integrieren sind, verbunden mit der Frage von welchem Element  schlussendlich wieviel und wo in der Hand, in der Person vorhanden ist.
 
Zum Thema der Handformen sei noch gesagt, dass das Erkennen und Deuten von  Handformen handlesetechnisch etwas vom Schwierigsten ist.
 
Mehr siehe Glossar Handformen: „Reine Elemente“ und „Gemischte Handformen“.
 

Begriffs-Erklärung 

Die Seelenagenda

 
In der Hand erkennbar:
Die Seelenagenda ist in der Hand anhand der Fingerabdrücke zu erkennen, die bereits Monate vor der Geburt entstehen und die sozusagen unser DNS-Abbild sind. Selbst dort wo eineiige Zwillinge dasselbe DNS Abbild aufweisen, haben sie unterschiedliche Fingerabdrücke, und belegen somit unsere absolute Einmaligkeit.
 
Bemerkung:
In den 70er Jahren gelang dem amerikanischen Chirologen und Gründer des «International Institute of Hand Analysis» (IIHA; gegründet 1985),Richard Unger, die bedeutende Verbindung zwischen der uralten, traditionellen Handlesekunst, wie sie seit Jahrtausenden praktiziert wird und der wissenschaftlichen Erforschung der Fingerabdrücke, die jeden Menschen nachweislich einmalig machen, zu verbinden.

Bedeutung:
In unseren Fingerprints ist also in gewisser Art der Vertrag, den wir mit dem Universum haben, festgehalten.
Die Seelenagenda besteht grundsätzlich aus drei Teilen:

  • Der Lebensschule oder, wie wir auch sagen, der Fakultät an der Universität Erde an der wir uns eingeschrieben haben.
  • Dem Lebenszweck oder wie wir auch sagen, der Lebensabsicht: Unsere beste Version.
  • Der Lebenslektion: Unsere Schattenseiten, unsere Herausforderungen

 
Bedeutung der Lebensschule:
Die Lebensschule stellt das Thema, resp. die Fakultät dar, an der wir uns an der Universität Erde eingeschrieben haben. Dieses Thema begleitet uns wie ein roter Faden durch unser Leben. Bei allem was wir tun im Leben handelt es sich um das Thema der Lebensschule. Es ist das von uns gewählte Trainingscamp, die von uns gewählte Trainingsdisziplin, in der es darum geht sie zu erkennen und darin Fortschritte zu machen. Die Lebensschule kann in einer reinen Form eine von vier möglichen Schulen (Themen) sein, oder in Mischvarianten vorkommen. Es ist möglich, dass ein Mensch bis zu drei Schulen (Akademien an der Universität Erde) gleichzeitig absolviert.
(Erklärung siehe Anlage).
 
Bedeutung der Lebensabsicht, des Lebenszwecks:
Der Lebenszweck, auch Lebensabsicht genannt, ist aus den Fingerprints ersichtlich. Er stellt die realisierte (beste) Version eines Menschen dar. Im Trainingscamp Erde geht es darum im Sinne einer persönlichen Evolution Fortschritte zu machen um schlussendlich möglichst viel Zeit des Lebens in der realisierten Form des Lebenzwecks, der eigenen besten Version verbringen zu können.
Bedeutung der Lebenslektion:
Die Lebenslektion ist aus den Fingerprints ersichtlich.
Es handelt sich dabei um unsere Schattenseiten, um die Energie in uns die verhindert, dass wir unsere beste Version sind und leben aber auch um unsere Ängste, unser Unvermögen und Vieles andere mehr. Es handelt sich aber auch um unser grösstes Potential, um unseren „maskierten Freund“ denn,  je mehr wir in unserer Lebenslektion Fortschritte machen, umso mehr finden wir zu unserer besten Version, zu unserem Lebenszweck.
Generell handelt es sich bei der Lebenslektion um die Aspekte in uns, die wir gerne ausblenden, die Punkte, wo wir nicht gerne hinschauen und über welche wir nicht gerne sprechen.
Die Seelenagenda zu lesen und zu verstehen wird an entsprechenden Ausbildungskursen unterrichtet. Siehe Kurse.

 

Begriffs-Erklärung 

Die Linien

Auch genannt: Chiromantie - siehe auch Linien: allgemeine Erklärung

 
Hauptlinien:
Linien die alle Menschen besitzen. Es handelt sich um die Herzlinie, die Kopflinie und die Lebenslinie.
 
Nebenlinien:
Linien die nicht alle Menschen besitzen.
Wir unterscheiden in horizontale- und in vertikale Nebenlinien.
Bei der Betrachtung der Linien achten wir auf verschiedene Aspekte wie Qualität, Ursprung, Verlauf, Zeichen, Positionierung und anderes mehr.

Bedeutung:
Die Wurzel des Wortes “Charakter”, aus dem griechischen stammend, bedeutet ‚gekennzeichnet’, ’Prägung’, ’Prägestempel’, ’mit scharfen Linien umrissen’ oder ’eingebranntes, eingeprägtes (Schrift)Zeichen’.
 
Die Linien in der Handfläche stellen die Summe der wiederholten Muster aller der Hirntätigkeiten während dem Verlauf des Lebens dar. Die Linien sind Hinweise auf Fähigkeiten und Tendenzen. Sie können sich im Laufe der Zeit ändern. Linien wissen nicht, was in der Zukunft geschehen wird und doch lassen sie uns auf die weitere Entwicklung von Charakter und Verhaltensmustern schließen.
 

Begriffs-Erklärung 

Die Goldlöckchen Regel

Auch genannt: „Goldilocks“, der „gesunde Mittelweg“ oder „nicht zu viel – nicht zu wenig – sondern genau richtig“

Goldlöckchen und die drei Bären (im englischen Original The Story of the Three Bears, The Three Bears, Goldilocks and the Three Bears oder einfach Goldilocks) ist ein Märchen, das zuerst vom englischen Dichter und Autor Robert Southey in Erzählform aufgezeichnet und 1837 anonym veröffentlicht wurde. Im selben Jahr veröffentlichte George Nicol eine auf Southey‘s Prosa basierende Version in Versform. Beide Versionen handeln von drei Bären, in deren Lebensraum eine alte Frau eindringt.
In den ersten Jahren nach der Veröffentlichung von The Story of the Three Bears kam es zu zwei wesentlichen inhaltlichen Veränderungen: Zum einen wurde der Eindringling, bei Southey eine alte Frau, 1849 erstmals zu einem kleinen Mädchen, dessen Namen in verschiedenen Formen auf sein Haar Bezug nahm und seit Anfang des 20. Jahrhunderts Goldlöckchen (Goldilocks) lautet. Zum anderen entwickelte sich aus den drei männlichen Junggesellen-Bären im Laufe mehrerer Jahre eine Bärenfamilie mit Vater Bär, Mutter Bär und Baby Bär. Aus der ursprünglichen Schreckensgeschichte wurde so ein nettes Familien-Märchen mit nur angedeuteter Bedrohlichkeit. Die Geschichte war Anlass zahlreicher Interpretationen und wurde unter anderem als Film und als Oper adaptiert. Insgesamt handelt es sich um eines der populärsten Märchen im englischen Sprachraum.
 
Dialektik der Erzählung
In der obigen Geschichte spielt die Zahl drei eine grosse Rolle. Es gibt drei Stühle, drei Schüsseln und drei Betten. Goldilock spaziert im Wald, kommt an eine kleine Hütte, klopft an und als niemand öffnet tritt sie ein.
Sie probiert den Haferbrei, den die Bären für sich zubereitet hatten und ruft beim ersten Brei: „ Au, der ist zu heiss“. Sie probiert den zweiten und stellt fest: „Ui der ist zu kalt“. Beim dritten stellt sie fröhlich fest:“ dieser hier ist genau richtig“. Dasselbe passiert mit den Stühlen und den Betten, zu klein, zu gross, zu hart zu weich und eben: Genau richtig!
Das „Goldilocks principle“ beschreibt im englischen Sprachraum eine Situation, die - wie in der Geschichte beschrieben - das richtige Mittelmass zwischen zwei Extremen darstellt. Dieses Schlagwort taucht nicht nur in der Literatur auf, sondern auch in der Astronomie und den Wirtschaftswissenschaften. Ein Goldilocks- planet ist ein Planet, auf dem die Umweltbedingungen das richtige Mittelmass haben, weil er seinem Zentralgestirn weder zu nah, noch zu fern steht um Leben zu ermöglichen, der also eine bewohnbare Zone darstellt. Als Goldilocks economy wird eine Volkswirtschaft mit moderatem Wachstums und geringer Inflation bezeichnet, die eine marktfreundliche Finanzpolitik erlaubt.
In unserem Gebrauch der „Chiropsychologischen Handannalyse“ stellt das „Goldilocks principle“ ebenfalls den „gangbaren, gesunden, ausgeglichenen Mittelweg“ zwischen zwei Extremen dar. So beschreiben wir jeweils die eine sowie die andere extreme Seite (extreme Energie) und weisen dann mit der Regel „Goldilocks“ auf den ausgeglichenen Mittelweg, „nicht zu viel – nicht zu wenig – genau richtig“ hin.
 

Begriffs-Erklärung 

Die Fingerprints

 
Bemerkung:
Bei der Interpretation der Fingerprints. wie sie hier dargestellt wird, handelt es sich um eine Erforschung von Richard Unger, USA – Gründer und Leiter des International Institut of Handanalisys IIHA. 
 
In der Hand erkennbar:
Die Fingerprints befinden sich auf den äusseren Fingerglieder.
(Für mehr Infos siehe „Wie die Fingerprints entstehen“ , „Geschichtlicher Hintergrund“ und Fingerprints-Muster).
Jede Seelenagenda hat drei Teile. Die Lebensschule, den Lebenszweck (auch Lebensaufgabe) und die Lebenslektion.
Bemerkung:
In den 70er Jahren gelang es dem amerikanischen  Chirologen und Gründer des «International Institute of Hand Analysis» (IIHA; gegründet 1985), Richard Unger, die bedeutende Verbindung zwischen der uralten, traditionellen Handlesekunst, wie sie seit Jahrtausenden praktiziert wird und der wissenschaftlichen Erforschung der Fingerabdrücke, die jeden Menschen nachweislich einmalig machen, zu verbinden.
 
Bedeutung:
Der Fötus erhält die Fingerprints, also die Zeichnungen in den Dermatoglyphen auf den Fingerspitzen, 5 Monate vor der Geburt. In den Fingerprints ist zu erkennen, wo man sich auf der Erden-Entwicklungsreise fünf Monate vor Geburt befindet und wie der Vertrag mit dem Universum für dieses Leben lautet. Unger hat die Aussagen dieser Prints erforscht. In seinem Buch „Fingerprints“ und in seiner Schule, IIHA, International Institute of Handanalysis berichtet er über die Aussagen dieser Prints, die Aufschluss geben über die Lebensschule, den Lebenszweck  und die Lebenslektion eines Menschen. (Siehe auch Erklärungen zu den einzelnen Begriffen).